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Open Source – Teil 2 – Aktuelle Projekte

Die Open Source Bewegung ist auch heute noch, viele Jahre nach ihrer Entstehung, aktuell und lebendig. Der Zahl derer, die keine Open Source Software nutzen, dürfte sehr gering sein, wenn gleich es darüber keine gesicherten Zahlen gibt. Auch wer weder Firefox, OpenOffice oder gar Linux nutzt, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit beinahe täglich mit Open Source Anwendungen direkt oder indirekt in Berührung.

Open Source Technologien im täglichen Leben

Das Internet in der heutigen Form wäre ohne Open Source nicht denkbar. Technologien wie das Domain Name System (DNS), Apache (Webserverumgebung), Samba (Alternative zu Windows File- und Print-Servern), die Programmiersprache Perl (Practical Extraction and Report Language) und dessen Weiterentwicklung Phyton sind heute maßgeblich an der Funktion des Internets und dessen interaktiven Anwendungen beteiligt. Und auch dieser Blog würde so nicht existieren, da die verwendete Blogging-Software Wordpress auch unter die GNU-GPL fällt.

Firefox, OpenOffice, Linux

Open Source Anwendungen gibt es für praktisch jeden Bereich der IT-Welt. Angefangen bei dem Betriebssystem Linux als Alternative zum kommerziellen Marktführer Windows, über das kostenlose Office-Paket OpenOffice, bis zum offen entwickelten Browser Firefox.
Aber auch neben diesen populären Softwarelösungen, die zur täglichen Arbeit mit dem Computer und dem Internet essentiell sind, existiert noch eine Reihe weiterer Anwendungen, die den Benutzern das Leben erleichtern und noch dazu kostenlos sind. 7-Zip als Komprimierungstool, GIMP als Alternative zu Photoshop oder FileZilla als FTP-Client sind nur einige wenige Beispiele.

Die Vorteile von Open Source

Der offensichtlichste Vorteil von Open Source für den Norm-Anwender liegt natürlich in der enormen Kostenersparnis. Allein die Anschaffung eines kommerziellen Office-Paketes und eines Bildbearbeitungsprogramms, übersteigt die finanziellen Möglichkeiten vieler Gelegenheitsnutzer. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Vorteil liegt in der Masse der Entwickler der Open Source Projekte. Frei nach dem Motto – die breite Masse ist intelligenter als der Experte, ist die Open Source Gemeinschaft flexibler und schneller bei der Behebung von Bugs oder Sicherheitslücken. Ebenso werden neue Entwicklungen schneller implementiert und als neue Version veröffentlicht. Nun kann man darüber streiten, ob es ein Privileg oder ein unnötiges Übel darstellt, sich in kürzeren Abständen aktualisierte Versionen installieren zu dürfen oder eben zu müssen.

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