Microsoft Windows 7 – Der Nachfolger von Vista
Spätestens 2010 soll der Vista-Nachfolger Windows 7 den Markt der Betriebssysteme wieder fest in die Hand von Microsoft legen. Bis dahin gibt es aber noch einige Klippen zu umschiffen.
Die aktuelle Situation
Mit der Einführung von Windows Vista zum Ende des Jahres 2006 wollte der amerikanische Software Gigant Microsoft die Marktführerschaft auf dem Gebiet der Betriebssysteme weiter festigen. Ursprünglich war die Markteinführung bereits für 2003 geplant, allerdings führten diverse Probleme bei der Entwicklungsarbeit zu immer weiteren Verzögerungen. Die Implementierung von neuen Funktionen, die eigentlich erst für den Nachfolger mit dem Codenamen “Blackcomb” gedacht waren, stellte die Entwickler in Redmond vor ungeahnte Probleme. Auch nach über einem Jahr nach der Einführung macht Microsoft ein nicht eingeplantes Problem Sorgen. Die hohen Hardwareanforderungen von Windows Vista führten bei Herstellern von Billig-PCs zu Abwanderungen in Richtung Linux. Zudem wurde die Erwartungen nach anfänglicher Euphorie nicht erfüllt und der erhoffte Umsatz-Boom blieb bisher aus. Als Reaktion darauf hat Microsoft den Auslieferungsstop für Windows XP im Januar 2008 auf den Juli 2008 verschoben.
Was bringt Windows 7 ?
Dem ursprünglichen Zeitplan nach sollte Windows 7 2010 erscheinen. Neue Spekulationen gehen mittlerweile aber von einen Einführung bereits 2009 aus. Grund für diese Vermutung ist eine modifizierte Roadmap mit drei Beta-Versionen bis zum Herbst 2008.Spekuliert wird natürlich auch über die neuen Features. So soll Windows 7 angeblich den parallelen Einsatz von Grafikkarten unterschiedlicher Hersteller zulassen. Weiter soll es ein “Health Center” geben, über das sämtliche sicherheitsrelevante Informationen angezeigt werden. Der User kann sich hier den Stand der installierten Updates, der integrierten Firewall samt Virenscanner und auch den Backup-Status ansehen. Außerdem wird es eine neue Desktopsuche mit dem Namen “Windows Search 4.0″ geben.Die Benutzeroberfläche soll nach ersten Eindrücken allerdings nahezu unverändert bleiben.
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