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Internet-Protocol IPv6

Bei einer Weltbevölkerung von 6,7 Milliarden werden die 4,3 Milliarden IP-Adressen, die das Internet-Protocol in der Version 4 (IPv4) zur Verfügung stellt, sehr bald schon zu Engpässen führen. Gut das es mit dem IPv6 schon einen Nachfolger gibt.

Die Grenzen von IPv4

Das in die Jahre gekommene IPv4 hat eine Adressenlänge von 32 Bit und kommt damit auf einen Adressraum von 4,3 Milliarden möglichen Adressen. Bereits Mitte der 90er Jahre war klar, das diese Menge ohne Einschränkungen nur bis etwa 2005 reichen würde. Die schon heute bestehende Adressenknappheit wird durch aktuelle Trends zur Vernetzung der elektronischen Geräte im Haushalt noch verstärkt. Probleme hat IPv4 auch mit modernen Streaming-Verfahren wie WebTV und Video-On-Demand, mit fehlender Sicherheit und Verschlüsselung.

Verbesserungen mit IPv6

Die wichtigste Änderung von IPv6 im Vergleich zu IPv4 stellt die Vergrößerung des Adressraums auf unvorstellbare 340,28 Sextillionen (eine Zahl mit insgesamt 39 Stellen) dar. Eine erneute Adressenknappheit wird dadurch sehr unwahrscheinlich. Weitere Verbesserungen sind:- vereinfachte IP-Header-Informationen- erweiterte Routing-Funktionen- Unicast, Anycast und Multicast statt Netzwerkklassen- Quality of Service- Authentifizierungsunterstützung- Sicherheitsmerkmale

Schonende Umrüstung durch Interoperabilität

Eine Umstellung auf IPv6 kann natürlich nicht en bloc erfolgen, denn dann würde das Internet schlicht weg zusammenbrechen. Viel mehr muss eine Interoperabilität zwischen dem alten und dem neuen Protokoll bestehen. Systeme die IPv6 verwenden müssen zu IPv4 abwärts-kompatibel sein. Der Umstieg wird den meisten Usern so gar nicht auffallen. Es wird aber auch noch Jahre dauern bis IPv6 zum Standart-Protokoll geworden ist.


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