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Micro-Blogging mit Twitter, Pownce und Jaiku

Micro-Blogging ist einer dieser Web 2.0-Trends, den viele mitmachen, andere einfach ignorieren und der Rest kennt ihn noch nicht einmal. Wer sich gerne mit diesem Trend beschäftigen möchte, hat erstmal die Qual der Wahl zwischen den verschiedenen Diensten. Hier eine Übersicht über die drei wichtigsten Vertreter.

Der Marktführer – Twitter

“Zwitscherst du schon oder Simst du noch?”. So oder ähnlich könnte das Aufeinandertreffen der Generationen beim Thema Kommunikation betitelt werden. “Zwitschern” ist dabei eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Benutzung von Twitter, dem Marktführer auf dem Gebiet des Micro-Bloggings. Twitter setzt vor allem auf Knappheit und einfache Benutzung. Nach der unkomplizierten Registrierung kann jeder Nutzer mit so genannten “Follower” ein eigenes sozialen Netzwerk aufbauen und Statusmeldungen verbreiten. Die Kurzeinträge dürfen dabei maximal 140 Zeichen lang sein und werden benutzerdefiniert entweder für alle oder nur für bestimmte Gruppen veröffentlicht. Die Optionen für das eigene Profil und die Nutzung von Twitter sind bewusst gering gehalten, um möglichst wenig Barrieren aufzubauen.Die Stärken von Twitter liegen in der Vielzahl von Erweiterungen, die die Einsatzmöglichkeiten erheblich steigern. Die Schwächen liegen eindeutig in der Verfügbarkeit des Web-Dienstes, der regelmäßig mit einer instabilen Infrastruktur zu kämpfen hat.

Die Runner-Ups – Pownce und Jaiku

Neben Twitter sind Pownce und Jaiku die beiden wichtigsten Micro-Blogging-Dienste.Pownce erlaubt seinen Nutzern etwas mehr Skalierbarkeit, etwa beim Anlegen von Gruppen. Wirklich interessant wird Pownce aber erst durch die Möglichkeit, neben den Textnachrichten auch einfach und bequem Dateien mit seinen Freunden oder Kollegen zu tauschen.Das finnische Projekt Jaiku ist seit dem Herbst letzten Jahres im Besitz von Google. Das allein sagt eigentlich schon alles über die Marktfantasien, die das Micro-Blogging erzeugt hat. Jaiku ist vom Aufbau her Twitter sehr ähnlich, bietet aber einige zusätzliche Features. So kann einer neuen Nachricht ein Themen-Icon vorangestellt werden, so dass die Leser schon vor dem Lesen wissen, in welche Richtung es geht. Zudem gibt es noch eine Feed-Bündelung und eine Standortanzeige im Profil auf der Startseite.

Fazit zu den Micro-Blogging-Plattformen

Wer die Zeit hat sich mit dem Thema Micro-Blogging auseinander zu setzen, der sollte gleich eine runde Sache daraus machen und alle drei Dienste erproben. Nur so lernt man die persönlichen Bedürfnisse kennen und kann sich für einen Dienst entscheiden. Für einige Web-User wird es aber sicher auch heißen: Micro-Blogging? Verstehe ich nicht!


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