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Glasfaser erobert das Festnetz

Die Glasfaser erobert weltweit -mal schneller und mal langsamer- das Festnetz. Während in Deutschland und weiteren westeuropäischen Ländern der Ausbau des Festnetzes mit Glasfaser eher schleichend vorangeht, soll der Ausbau beispielsweise in der Boomregion China mit sieben Meilen Stiefeln vorangetrieben werden.

Die Tage des klassischen Festnetzes aus Kupferleitungen sind gezählt. Mit den Hybridtechnologien VDSL2 und Kabel Internet stehen hierzulande und in weiteren EU Staaten immer öfter schon die ersten Glasfasertechnologien zur Ablöse bereit. Die Anbieter treiben den Ausbau Schritt für Schritt voran. Zumindest in Deutschland sollen schließlich nach dem Willen der Politik spätestens in ein paar Jahren alle Haushalte mit Downloadraten von bis zu 100 Mbit/s versorgt werden können.

Doch der große Sprung, mit einer FTTH oder FTTB Lösung die Glasfaser des Festnetzes bis ins Gebäude hinein zu führen, wird oftmals noch nicht gewagt. Bisher geschieht dies vielfach nur in Pilotprojekten oder durch regionale Carrier. Letztere sind oftmals Kooperationen mit Stadtwerken oder deren Tochterunternehmen und können durchaus eine gute Wahl für den Verbraucher sein.

Ein Blick über die eigenen Grenzen hinweg offenbart jedoch, dass die Telekommunikationsnetze im Umbruch sind und dass die neuen schnellen Netze kein Spielzeug für Technikfans sind. Das Schlagwort NGN (Next Generation Network) ist weltweit aktuell. So ist beispielsweise in der asiatischen Boomregion China das Thema Glasfaserausbau hoch aktuell und wird angegangen, während in Europa vielfach noch mit dem spitzen Bleistift die Rentabilität nachgerechnet wird.

Hier sollen Millionen von Menschen in mehreren Provinzen einen Festnetz Glasfaseranschluss erhalten. Die verwendete Technik ist dabei nicht irgendwelche ausrangierte Technik aus dem Westen, sondern moderne Komponenten für GPON (Gigabit Passive Optical Network) oder die patentierte Air-Blown- Glasfaserlösung des Netzwerkausrüsters Ericsson.


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