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Bundesagentur für Arbeit wechselt auf Linux

Nach neuesten Berichten der Bundesagentur für Arbeit, wurde der große Umstieg von cirka 13.000 Internet-Informationsplätzen in den Arbeitsagenturen von Microsoft Windows auf Linux seit Ende 2007 nun abgeschlossen. Dies gilt nicht nur für den Wechsel von Windows NT auf Linux, sondern auch den damit zusammenhängenden Einsatz von frei erhältlicher Software.

Als Grund nennt die Agentur für Arbeit die mangelhafte Kompatibilität mit aktuellen Medieninhalten sowie moderner Hardware in der Kombination aus Windows NT und Internet Explorer. Linux bietet im Gegenteil dazu ein stabiles Betriebsverhalten, hohe Sicherheit und weit reichende Anpassungs- bzw. Konfigurationsmöglichkeiten. Hauptsächlich sollen mit der Umstellung Betriebskosten eingespart werden, durch Automatisierungs- und Wartungsverfahren im Zusammenhang mit den bereits seit Jahren unter Linux betriebenen Servern der Internet-Center (IC). Ein weiterer Vorteil ist wie bereits angesprochen die Verwendung von so genannter Open Source-Software, wodurch die Lizenzkosten entfallen.

Die Selbstinformationsplätze mit Internetanschluss können von jedem Kunden im IC der mittlerweile ca. 180 Arbeitsagenturen genutzt werden. Nicht benötigte Softwarebestandteile, welche zum missbrauch des Systems verwendet werden können, wurden restlos aus dem Betriebssystem entfernt.


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