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Fraunhofer Institut entwickelt „ReMind“ IDS

Bei rund 5,5 Millionen neuen Viren, Würmern und Trojanern muss man ja fast Verständnis dafür haben, dass die Sicherheitssystemen auf den Computern mit deren Bekämpfung überfordert sind. Wenn es da aber nicht gleichzeitig das Problem gäbe, dass dieses „Getier“ tagtäglich und auch des nächtens Schäden in fast unbezifferbarer Größe verursacht. Das darf so nicht bleiben, sagte sich das Fraunhofer Institut für Rechenarchitektur und Softwaretechnik und entwickelte ein neues Sicherheitssystem, welches es auf der CEBIT 2008 erstmalig vorstellten möchte.

Von klassischen Sicherheitssystemen konnten Angreifer erst dann abgewehrt werden, wenn diese zweifelsfrei erkannt wurden. Ihre Erkennungsmuster, also Signaturen, müssen im Sicherheitssystem eingepflegt sein, da es ja sonst keine Grundlage für den Abgleich hat. Das Erzeugen einer solchen Signatur und das Einpflegen nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Bis dahin haben sich die Schädlinge längst ihren Zugang zum System verschafft. Mit dem Projekt „ReMind“ entwickelt das Fraunhofer Institut für Rechenarchitektur und Softwaretechnik (FIRST) Sicherheitsmechanismen bzw. ein IDS (Selbstlernende Intrusion Detection System), welche mit einem bestimmten Verfahren Eindringlinge automatisch identifizieren.


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