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miro – Eine universelle Videoplayer-Plattform

Nie wurde so viel Videocontent im Internet verbreitet wie heute. Trends wie Video-Podcasting, YouTube oder Internet-TV sorgen für reichlich Auswahl. Leider nutzen die unterschiedlichen Angebote meist verschiedene Dateiformate, so dass Trendsetter bisher gezwungen waren auf mehrere Mediaplayer zurückzugreifen. Mit dem kostenlosen Mediaplayer miro könnte sich das jetzt ändern. Die von der gemeinnützigen Vereinigung “Participatory Culture Foundation” (PCF) entwickelte Open-Source Software miro wartet mit einer Vielzahl an Funktionen auf. Für jeder dieser Funktionen gibt es auch andere kostenlose Programme, deren Qualität mit miro mithalten kann. Allerdings behält man mit der Videoplayer-Plattform den besseren Überblick über die persönliche Mediasammlung.

Funktionen von miro

Miro-button-grey-178x54 in miro - Eine universelle Videoplayer-PlattformAls Funktionsumfang bietet miro, der einigen vielleicht noch unter dem Namen “Democracy Player” bekannt ist, neben dem Abspielen von Videomaterial in allen gängigen Formaten, einen RSS-Reader, einen FTP-Client und eine Bit-Torrent Funktion. Hauptsächlich will miro aber eine unabhängige Internet-TV-Plattform sein, die den kommerziellen Zielen vieler Internet-Video-Firmen ein kostenloses Angebot entgegenbringt. Dabei belässt es miro nicht beim Herunterladen und Ansehen der Videodaten aus nahezu allen bekannten Quellen im Internet, sondern liefert auch gleichzeitig eine geeignete Verwaltung mit.

Verwalten & informieren – Channels

Den Videocontent aus Podcasts oder YouTube Videos kann man in selbst angelegte Channels legen und so nach den persönlichen Bedürfnissen sortieren. Da miro auch in der Lage ist Videos z.B. aus dem Lieblings-Cartoon-Channel automatisch nachzuladen, besteht die Gefahr eines Speicherengpasses. Aber auch hier ist die Lösung denkbar einfach. Schon beim Betrachten lassen sich einzelne Videos wieder löschen oder für ein automatisches Löschen nach 5 Tagen markieren. Ebenso lassen sich die Favoriten permanent speichern. Wer selber Inhalte veröffentlichen will, kann eigene Channels aufbauen und dort z.B. einen Video-Podcast veröffentlichen. Hierfür stehen eigene Wikis und andere hilfreiche Internetseiten zur Verfügung.Das auf dem peer-to-peer Konzept beruhende Projekt ist für Windows, Linux und Mac OS X verfügbar. Die aktuelle Version 1.1. wird laufend aktualisiert und soll vor allem noch das Streaming von Videos lernen. Das Benutzer ist dann schon in der Lage die Videos anzusehen, bevor sie komplett heruntergeladen sind.


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