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Solid State Disk – Alternative zu herkömmlichen Festplatten

Spätestens mit der Markteinführung des MacBook Air von Apple wurde der Trend zu extrem dünnen Notebooks deutlich. Die herkömmlichen 2,5″ und 1,8″ Festplatten als limitierende Faktoren für die Bauhöhe der Notebooks hat mit den Solid State Disks (SSD) eine ernsthafte Konkurrenz bekommen. Die SSD im MacBook Air wird zwar nur als Option angeboten und die Standardversion beinhaltet weiterhin eine 1,8″ Festplatte. Allerdings haben auch andere namhafte Hersteller bereits Notebooks mit SSD-Speicher auf den Markt gebracht und weitere Modelle sind angekündigt.

Die Technik

Die SSD-Technik besitzt gegenüber den herkömmlichen Festplatten einige Vorteile. Neben der geringen Baugröße im Format einer Scheckkarte zeichnet sie sich durch ihren geringen Energiebedarf aus. Sie benötigt im Betrieb gerade mal 0,5 Watt und erzeugt dementsprechend wenig Abwärme. Da ihre Technik ohne drehende Bauteile auskommt, ist eine SSD-Festplatte nahezu geräuschlos und sehr widerstandsfähig gegenüber Erschütterungen. Der Datendurchsatz und die Zugriffszeit sind abhängig von der Art des verarbeiteten Flashspeichers (SLC oder MLC). Die meisten auf dem Markt befindlichen Disks haben einen Datendurchsatz von 40 MByte/s und eine Zugriffszeit von 0,2 Millisekunden. Damit schlagen sie viele ferromagnetische Festplatten um Längen. Allein beim Schreibzugriff haben die SSDs das Nachsehen. Der verbaute Flashspeicher hat laut Herstellerangaben eine Lebensdauer von ungefähr 10 Jahren.

Verfügbarkeit und Ausstattung

Neben den namhaften Herstellern wie Samsung, SanDisk, Mtron, Transcend oder Toshiba sind bereits weitere Unternehmen auf den SSD-Markt vertreten. Nach Modellen mit Kapazitäten von 32 und 64 GB sind mittlerweile auch 128 GB Modelle verfügbar. Sie werden wahlweise als externe Version in Form einer PC-Card für Notebooks oder als interne Version mit SATA- oder PATA-Schnittstelle angeboten. Die Preise liegen zur Zeit etwa bei 20 Euro pro GB.


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